Restaurierung der Portale an der Hamburger Treppe abgeschlossen

Daniel H/CCA



Nach rund acht Wochen Bauzeit sind die Restaurierungsarbeiten an den beiden Portalen der Hamburger Treppe in Wuppertal erfolgreich abgeschlossen worden. Die Sanierung, die unter Leitung der städtischen Denkmalpflege stand, wurde planmäßig beendet, obwohl sich der Arbeitsaufwand nach Angaben der Verwaltung als umfangreicher herausgestellt hatte als ursprünglich erwartet.

Restaurierung unter denkmalpflegerischen Maßgaben

Die Maßnahmen erfolgten unter Anwendung des Prinzips der „minimalen Intervention“, was bedeutet, dass Eingriffe auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt blieben, um die historische Substanz möglichst weitgehend zu erhalten. In diesem Rahmen wurden die Portale gründlich gereinigt, beschädigte Steinoberflächen behutsam aufgearbeitet und konstruktiv notwendige Bauteile ergänzt. Erosionsanfällige Stellen wurden stabilisiert, um das Trägermaterial langfristig zu schützen, zudem erfolgten punktuelle Instandsetzungen der Oberflächenbeschichtung.

Hitzeperioden verlangsamten den Fortschritt

Die zeitweise hohen Temperaturen während des Sanierungszeitraums führten zu witterungsbedingten Unterbrechungen der Arbeiten. Dennoch konnte der gesetzte Zeitrahmen eingehalten werden. Im Verlauf der Maßnahme traten zusätzliche Schäden zutage, die eine Erweiterung des Arbeitsumfangs notwendig machten. Eine abschließende Bewertung der dadurch gestiegenen Kosten steht derzeit noch aus.

Weitere Maßnahmen zur Aufwertung geplant

Das Gerüst sowie die veränderte Verkehrsführung werden voraussichtlich bis zum 25. Juli 2025 vollständig zurückgebaut. Die Hamburger Treppe steht ab diesem Zeitpunkt wieder uneingeschränkt für den Fußgängerverkehr zur Verfügung.

Da noch finanzielle Mittel aus einer privaten Spende vorhanden sind, sind bereits weitere Verbesserungen vorgesehen. Die Grünflächen an den Seiten sollen bis zum Frühjahr neu angelegt, die Beleuchtung modernisiert, Geländerbeschichtungen erneuert und beschädigte Stufen instandgesetzt werden. Ziel ist es, das städtebaulich markante Bauwerk auch in seinem Umfeld nachhaltig aufzuwerten.

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