Wupperverband plant Investitionen von 600 Millionen Euro bis 2032

von Daniel Dragon
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Wuppertal. Der Wupperverband will in den kommenden Jahren umfangreich in die Wasserinfrastruktur und den Hochwasserschutz investieren. Bis zum Jahr 2032 sind Ausgaben in Höhe von rund 600 Millionen Euro vorgesehen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung von Anlagen zur Abwasserreinigung sowie dem Ausbau von Regenrückhaltebecken.
Parallel dazu treibt der Verband die Digitalisierung seiner Leittechnik voran, um Steuerungs- und Überwachungsprozesse effizienter und präziser zu gestalten. Die Maßnahmen sind Teil eines langfristig angelegten Programms zur Anpassung der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur an steigende Anforderungen durch Klimawandel und Starkregenereignisse.
Als Konsequenz aus dem Hochwasserereignis von 2021 wird zudem der technische und natürliche Hochwasserschutz weiter verstärkt. Im Bereich Kohlfurth ist geplant, den Flusslauf der Wupper aufzuweiten, um den Wasserabfluss zu verbessern und so das Risiko künftiger Überflutungen zu verringern. Von den insgesamt rund 200 vorgesehenen Einzelmaßnahmen sind bereits 21 umgesetzt.
Auch ökologische Aspekte spielen eine zentrale Rolle. Am Hardtufer soll die Renaturierung des Wupperufers im kommenden Jahr abgeschlossen werden. Gemeinsam mit der Stadt und angrenzenden Unternehmen wurde damit ein etwa 15 Kilometer langer Abschnitt des Flusses im Stadtgebiet naturnaher gestaltet und ökologisch aufgewertet.

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