Protestaktion: Zahlreiche Apotheken in Wuppertal bleiben geschlossen

von Daniel Dragon
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Wuppertal. Im Zuge einer bundesweiten Protestaktion haben am Montag zahlreiche Apotheken in Wuppertal ihren Betrieb eingestellt. Hintergrund sind Forderungen der Apothekerverbände nach einer auskömmlichen Vergütung sowie verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Versorgung in dringenden Fällen bleibt durch Notdienstapotheken gewährleistet.

Nach Angaben der Apothekerkammer Nordrhein arbeiten viele Betriebe seit Jahren unter wirtschaftlich angespannten Bedingungen. Insbesondere das Honorar für die Abgabe verschreibungspflichtiger Medikamente ist seit 2013 unverändert geblieben, während die Betriebskosten im gleichen Zeitraum deutlich gestiegen sind. Diese Entwicklung habe bundesweit zu einem erheblichen Rückgang der Apothekenzahl geführt, wobei mittlerweile rund jede fünfte Einrichtung schließen musste.

Für Patienten, die am Protesttag auf Medikamente angewiesen sind, stehen Notdienstapotheken zur Verfügung. Informationen zu geöffneten Betrieben können über den Online-Dienst des Portals aponet abgerufen werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 0022833 aus dem Festnetz Auskunft zu erhalten. Aus dem Mobilfunknetz ist der Dienst unter der Nummer 22833 erreichbar, ebenso per SMS-Anfrage unter Angabe der Postleitzahl.

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