Im Wuppertaler Zoo erhalten die Elefanten auch in diesem Jahr ausgediente Weihnachtsbäume als zusätzliche Nahrungs- und Beschäftigungsquelle. Insgesamt 300 Tannenbäume hat die Stadt an den Zoo übergeben. Sie stammen von den Weihnachtsmärkten in Barmen und Elberfeld und werden nach dem Ende der Festtage sinnvoll weiterverwendet.
Die Bäume werden schrittweise an die Tiere verfüttert. Dabei dienen sie nicht nur als Nahrung, sondern auch als Beschäftigungsmaterial. Die Elefanten schälen die Stämme, fressen Rinde, Zweige und Nadeln und nutzen Teile der Bäume zum Spielen. Für die Tiere stellt dies eine willkommene Abwechslung zu ihrem üblichen Futter dar.
Bevor die Tannenbäume in die Gehege gelangen, werden sie von den Tierpflegern sorgfältig kontrolliert. Dabei wird sichergestellt, dass sich keine Christbaumkugeln, Drähte oder andere Dekorationen an den Bäumen befinden, die eine Gefahr für die Tiere darstellen könnten.
Für den Zoo bietet die Aktion eine sinnvolle Ergänzung zum regulären Futterplan. Die Tannenbäume ersetzen zwar keine Obst- oder Laubbäume, erweitern aber das Angebot und fördern das natürliche Verhalten der Elefanten. Gleichzeitig leistet die Wiederverwertung der Weihnachtsbäume einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung städtischer Ressourcen.
Wuppertaler Zoo nutzt Weihnachtsbäume als Futter für Elefanten
Wtotal/CCA