Wuppertal Institut warnt vor Folgen geplanter Kürzungen bei Energieförderung

von Daniel Dragon
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Das Wuppertal Institut hat deutliche Bedenken gegenüber den Plänen von Bundeswirtschaftsministerin Reiche geäußert, die Fördermittel für erneuerbare Energien zu reduzieren. Nach Einschätzung des Instituts gefährden Kürzungen nicht nur die Klimaziele, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.

Nach aktuellen Analysen sei das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 erheblich auszubauen, weiterhin erreichbar. Der Abbau staatlicher Unterstützung würde diesen Fortschritt jedoch erheblich verlangsamen oder sogar verhindern. Besonders kritisch bewertet das Institut die fehlende Planungssicherheit, die Investitionen in diesem Sektor zunehmend erschweren könnte.

Gefordert werden stabile politische Rahmenbedingungen, die den Einsatz von Strom aus erneuerbaren Quellen als zentrale Energieform in den Bereichen Gebäude und Verkehr sicherstellen. Auf diese Weise könne der steigende Strombedarf gezielt gesteuert und der notwendige Umbau des Energiesektors unterstützt werden.

Langfristig, so die Einschätzung, würden eingesparte Fördergelder durch zusätzliche Ausgaben übertroffen. Ohne konsequente Förderung drohten Ausgleichs- und Strafzahlungen, die die öffentlichen Haushalte deutlich stärker belasten könnten als die derzeitigen Subventionen.

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