Wuppertal: Fehlende Ressourcen in der Schulsozialarbeit

Wtotal/CCA



An zahlreichen Schulen in Wuppertal ist die Versorgung mit Schulsozialarbeitern deutlich unzureichend. Obwohl nach dem Sozialindex des Landes Nordrhein-Westfalen an mehr als der Hälfte der Schulen mindestens eine Fachkraft eingesetzt werden müsste, zeigt die aktuelle Situation ein anderes Bild. Elf Schulen verfügen über keinerlei kommunale Schulsozialarbeit, weitere Einrichtungen müssen sich mit einer halben Stelle begnügen.

Finanzielle Belastung für die Stadt

Die Stadt Wuppertal trägt mittlerweile nahezu die Hälfte der Kosten für bestehende Stellen, um das aktuelle Niveau überhaupt aufrechterhalten zu können. Eigentlich sieht das Landesförderprogramm vor, dass nur 20 Prozent der Ausgaben von den Kommunen übernommen werden müssen.

Stagnierende Landesmittel

Ein wesentlicher Grund für die angespannte Lage liegt in den seit 2022 nicht erhöhten Landesmitteln. Ohne eine Aufstockung der Förderung sei es angesichts der angespannten Haushaltslage nicht möglich, zusätzliche Stellen zu schaffen. Damit bleibt die Versorgung vieler Schulen mit dringend benötigter sozialpädagogischer Unterstützung weit hinter dem festgestellten Bedarf zurück.

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