Wuppertal als Gründungsmitglied im Bundesverband Industriekultur

von Daniel Dragon



Wuppertal – Das Museum Industriekultur Wuppertal zählt zu den Initiatoren des neu gegründeten „Bundesverbands Industriekultur“. Die offizielle Gründungsversammlung fand im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund statt und brachte mehr als 180 Delegierte aus ganz Deutschland zusammen.

Erstmals schließen sich damit bundesweit Museen, Institutionen, Vereine und Einzelpersonen zusammen, die sich mit dem industriellen Erbe sowie dessen gesellschaftlicher Relevanz befassen. Der Verband verfolgt das Ziel, Industriekultur als bedeutenden Bestandteil der kulturellen Identität zu etablieren, ihre Potenziale in Bildung, Stadtentwicklung und Tourismus zu stärken und aktiv an ihrer Zukunftsgestaltung mitzuwirken.

Das Museum Industriekultur Wuppertal betrachtet die Mitgründung als konsequenten Schritt in seiner langjährigen Arbeit zur Vermittlung industrieller Geschichte. Seit vielen Jahren engagiert sich das Haus für die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart sowie für den offenen Dialog über Transformation und Innovation in ehemaligen Industrieregionen.

Wuppertal gilt mit seinem reichen industriehistorischen Erbe, den Standorten des Museums Industriekultur und dem jährlich ausgerichteten Tag der Industriekultur als ein zentraler Standort für Industriekultur im Bergischen Land. Die Beteiligung am Bundesverband bietet neue Möglichkeiten zur Vernetzung und Zusammenarbeit auf nationaler Ebene.

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