Wupperpark am Döppersberg: Stadt plant Ausweitung sozialer Angebote

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Der Wupperpark am Döppersberg gilt für viele Menschen als unsicherer Ort. Grund dafür ist die seit längerer Zeit bestehende Drogenszene, die das Umfeld des zentralen Innenstadtbereichs prägt. Um die Situation zu entschärfen, befasst sich der Sozialausschuss mit einem Maßnahmenpaket, das sowohl präventive als auch ordnungsrelevante Ansätze verfolgt.
Kernpunkt der Überlegungen ist eine deutliche Ausweitung der Öffnungszeiten des Drogenberatungscafés Cosa. Statt bislang 33 Stunden pro Woche soll die Einrichtung künftig an 58 Stunden geöffnet sein. Nach Einschätzung der Stadt zeigt sich bereits jetzt, dass während der Öffnungszeiten des Cafés weniger Konflikte und Straftaten im Umfeld auftreten. Zudem gehe die Vermüllung des Parks in diesen Zeiträumen spürbar zurück.
Ergänzend dazu soll die Reinigung der sanitären Anlagen intensiviert werden. Die derzeit vier mobilen Toiletten im Wupperpark werden bislang einmal wöchentlich gereinigt. Künftig ist vorgesehen, diesen Turnus auf alle zwei Tage zu verkürzen. Aufgrund der starken Verschmutzung war in der Vergangenheit regelmäßig auch der Einsatz spezialisierter Reinigungsfirmen erforderlich.
Für die geplanten Maßnahmen kalkuliert die Stadt mit jährlichen Mehrkosten von rund 320.000 Euro. Diese Summe umfasst sowohl den erweiterten Betrieb des Drogenberatungscafés als auch die zusätzlichen Reinigungsleistungen.
Besondere Sorge bereitet den Verantwortlichen die zunehmende Zahl von Crack-Abhängigen im Umfeld des Wupperparks. Die Droge gilt als hochproblematisch, da sie schnell abhängig macht und häufig mit gesundheitlichem Verfall sowie einem erhöhten Aggressionspotenzial einhergeht. Die Stadt sieht in der Stärkung niedrigschwelliger Hilfsangebote einen wichtigen Baustein, um Eskalationen zu vermeiden und die Situation im Park zu stabilisieren.

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