Die Gewerkschaften haben die Beschäftigten im öffentlichen Dienst für Montag, den 24. Februar 2025, zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Infolge dieser Arbeitsniederlegungen ist mit erheblichen Einschränkungen bei der Müllabfuhr in Wuppertal zu rechnen.
Auswirkungen auf die Abfallentsorgung
Die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) bittet die Bürgerinnen und Bürger, die Mülltonnen wie gewohnt bereitzustellen. Sollte die geplante Leerung aufgrund des Streiks nicht erfolgen, sollten die Tonnen weiterhin draußen stehen bleiben. Die nachträgliche Entleerung wird laut AWG so schnell wie möglich nachgeholt.
Schließung der Thermischen Abfallbehandlungsanlage
Auch die Thermische Abfallbehandlungsanlage (TAB) auf Korzert wird von dem Warnstreik betroffen sein. Die Anlage bleibt am Montag geschlossen, was zusätzliche Einschränkungen bei der Abfallverarbeitung mit sich bringen könnte.
Hintergrund des Warnstreiks
Die Arbeitskampfmaßnahmen sind Teil der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Mit dem Warnstreik wollen die Gewerkschaften den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen und auf die Forderungen der Beschäftigten aufmerksam machen. Die Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger werden voraussichtlich vor allem bei der Entsorgung von Haushaltsabfällen spürbar sein.
Die Stadt Wuppertal und die beteiligten Dienstleister bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten, die durch die Arbeitsniederlegungen entstehen können.
Warnstreik im öffentlichen Dienst: Einschränkungen bei der Müllabfuhr in Wuppertal erwartet
Tina Monto/CCA