In Wuppertal-Cronenberg ist es in der Nacht zum Dienstag zu einem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein Mehrfamilienhaus in der Holzschneider Straße gekommen. Die Polizei nahm einen 44-jährigen deutschen Staatsangehörigen fest, der im Verdacht steht, das Feuer gelegt und gleichzeitig Vorkehrungen getroffen zu haben, um den Bewohnern im Ernstfall den Fluchtweg zu versperren.
Nach bisherigen Ermittlungen entzündete der Verdächtige am frühen Dienstagmorgen gegen 00.50 Uhr Papier und legte es in einen Briefkasten, der in die hölzerne Hauseingangstür des Gebäudes eingelassen ist. Zudem soll er die Tür so manipuliert haben, dass ein Verlassen des Hauses bei einem möglichen Brand erschwert worden wäre. Die alarmierten Polizeibeamten konnten die Glut rechtzeitig ablöschen, sodass weder Personen verletzt wurden noch Sachschaden entstand.
Die Hintergründe der Tat stehen offenbar im Zusammenhang mit einem länger andauernden Konflikt zwischen dem Beschuldigten und einem 40-jährigen Bewohner des Hauses. Die Mordkommission führt die weiteren Ermittlungen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 44-Jährige am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes sowie versuchter Brandstiftung mit Todesfolge.
Versuchte Brandstiftung in Wuppertal-Cronenberg: 44-Jähriger in Untersuchungshaft
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