In einem Schreiben an seinen Amtskollegen in Beer Sheva, Bürgermeister Ruvik Danilovich, hat Oberbürgermeister Uwe Schneidewind große Sorge und Erschütterung über die Angriffe auf Wuppertals Partnerstadt zum Ausdruck gebracht. Im Krieg zwischen Israel und dem Iran war die israelische Stadt letzte Woche erneut schwer getroffen worden:
Eine iranische 400-Kilo-Bombe schlug in einem von Zivilisten bewohnten Gebäude ein und zerstörte den Luftschutzbunker, nach ersten Berichten wurden fünf Menschen getötet, zahllose verletzt und obdachlos. Zuvor hatte Beer Sheva bereits Tote und Verletzte bei der Zerstörung des Soroka-Krankenhauses beklagen müssen. „Wir sind zutiefst erschüttert über den Raketenangriff auf das Soroka-Krankenhaus in Beer Sheva. Die Nachricht über Schwerverletzte und die Bilder von den erheblichen Gebäudeschäden und Trümmern lassen uns fassungslos zurück. Wir machen uns mit Ihnen große Sorgen. Es ist nicht auszudenken, was alles noch passiert wäre, wenn nicht die getroffenen Stationen des Krankenhauses kurz zuvor durch die Krankenhausleitung evakuiert worden wären“, betonte Schneidewind in seinem Brief.
Der Oberbürgermeister appelliert an die Wuppertalerinnen und Wuppertaler, die Initiative des Wuppertaler Freundeskreis Beer Sheva zu unterstützen, der unter dem Stichwort „Nothilfe für Beer Sheva“ um Geldspenden bittet: „In solchen schweren Zeiten soll sich unsere Städtefreundschaft auch ganz tatkräftig bewähren.“, so Schneidewind.
Schneidewind hatte seinem Bürgermeister-Kollegen in Beer Sheva bereits nach dem Angriff auf das Krankenhaus solidarische Unterstützung angeboten. Auch Wuppertals Ehrenbürger Ernst-Andreas Ziegler, der die Modell-Städtepartnerschaft zwischen Wuppertal und Beer Sheva mit initiiert hatte, sagt: „Jede Spende ist willkommen. Wer schnell hilft, hilft doppelt.“
Das Spendenkonto bei der Stadtsparkasse Wuppertal – „Nothilfe für Beer Sheva“: IBAN DE 23 3305 0000 0000 9010 90