Schwerer Lkw-Unfall auf der A3 bei Erkrath – Fahrer lebensgefährlich verletzt

von Daniel Dragon
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Erkrath/Wuppertal- Bei einem schweren Auffahrunfall auf der Autobahn 3 bei Erkrath ist am Donnerstagvormittag, dem 9. Oktober 2025, ein Lastwagenfahrer schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der 23-jährige Düsseldorfer mit seinem Kipplaster in Fahrtrichtung Köln unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache am Ende eines Staus auf einen weiteren Lkw auffuhr.

Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der junge Fahrer schwerste Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn umgehend zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Ermittler konnte eine Lebensgefahr zunächst nicht ausgeschlossen werden. Weitere Personen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden.

Vollsperrung und kilometerlanger Rückstau

Die Unfallstelle musste zeitweise vollständig gesperrt werden, um die Bergungsarbeiten und die polizeiliche Unfallaufnahme zu ermöglichen. Infolge der Sperrung kam es in Fahrtrichtung Köln zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, der Rückstau reichte zeitweise bis zu elf Kilometer zurück.

Sicherheitsgurt rettete möglicherweise Leben

Während der Ermittlungen entdeckten die Einsatzkräfte im Führerhaus des verunglückten Fahrzeugs eine Quittung über ein kurz zuvor verhängtes Verwarnungsgeld. Der Fahrer war wenige Minuten vor dem Unfall kontrolliert worden, weil er keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte. Zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes trug er den Gurt jedoch, was nach Einschätzung der Polizei möglicherweise Schlimmeres verhindert hat.

Polizei mahnt zur Gurtpflicht

Die Polizei weist erneut auf die lebensrettende Bedeutung des Sicherheitsgurts hin. Das Anlegen des Gurts könne bei Verkehrsunfällen schwere oder gar tödliche Verletzungen verhindern.

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