Wuppertal. Das traditionsreiche Freibad Mirke kann umfassend saniert und umgestaltet werden. Die Stadt Wuppertal hat dem Betreiberverein Pro Mirke e.V. die notwendige Baugenehmigung erteilt. Damit rückt die geplante Wiedereröffnung als Naturfreibad mit Quartierspark in greifbare Nähe.
Neues Konzept für ein historisches Bad
Das 174 Jahre alte Freibad zählt zu den ältesten Beckenbädern in Deutschland und soll künftig weit mehr als ein klassisches Schwimmbad sein. Geplant ist ein Areal mit biologischer Wasseraufbereitung, ergänzt durch Angebote für Sport, Kultur, Freizeit und Erholung. Damit entsteht in Wuppertal und im Bergischen Städtedreieck ein einzigartiges Projekt, das sowohl Badebetrieb als auch Quartiersentwicklung miteinander verbindet.
Unterstützung durch Stadt und Bund
Die Genehmigung ist eine zentrale Voraussetzung für die Auszahlung von Bundesmitteln in Höhe von drei Millionen Euro. Diese stammen aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Parallel zur städtischen Prüfung waren mehrere Fachressorts in den Prozess eingebunden.
Zeitplan und Projektträger
Der Verein Pro Mirke e.V., der seit Jahren Kultur- und Nachbarschaftsangebote auf dem Gelände organisiert, übernimmt sowohl Bauherrschaft als auch künftigen Betrieb. Erste vorbereitende Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Mit der Realisierung wird das Freibad Mirke in eine Anlage überführt, die gleichermaßen der Nachbarschaft, Sporttreibenden und Kulturschaffenden offensteht.
Sanierung des Freibads Mirke: Baugenehmigung erteilt
Photo by Joe Calata on Unsplash
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