Wuppertal. Im Konflikt um das geplante Tierschutzzentrum zwischen der Bergischen Diakonie und dem Verein Pechpfoten zeichnet sich weiterhin keine Annäherung ab. Nach dem Urteil des Wuppertaler Landgerichts zugunsten des Tierschutzvereins hat die Diakonie fristgerecht Berufung eingelegt. Damit wird sich nun das Oberlandesgericht mit dem Fall befassen.
Das Landgericht hatte am 13. November entschieden und den Klagen der Pechpfoten in vollem Umfang stattgegeben. Aus Sicht des Vereins ist die Entscheidung eindeutig ausgefallen und bestätigt bestehende vertragliche Vereinbarungen. Die erneute juristische Auseinandersetzung wird dort mit Unverständnis aufgenommen, zumal das Projekt nach Auffassung des Vereins sowohl dem Tierschutz als auch dem sozialen Engagement in der Region dienen soll.
Die Hoffnung auf eine außergerichtliche Lösung scheint inzwischen gering. Konstruktive Gespräche zwischen den Beteiligten gelten aus Vereinssicht als kaum noch realistisch. Dennoch halten die Pechpfoten an der Umsetzung des Vorhabens fest und setzen darauf, dass das Oberlandesgericht die Entscheidung der Vorinstanz bestätigt. Gleichzeitig vertraut der Verein weiterhin auf die Unterstützung aus der Bevölkerung, die das Projekt bislang begleitet hat.
Rechtsstreit um Tierschutzzentrum geht in nächste Instanz
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