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Straßen können mehr sein als Fahrbahnen und Parkplätze: Nachbarschaftstreffpunkt, Aktionsfläche und vieles mehr. Vom 23. Juni bis 31. Juli werden zehn Parkplätze auf dem Ölberg temporär in Plätze für Menschen, Pflanzen und Fahrräder verwandelt – zum Sitzen, Spielen, Verweilen. Mit der Aktion „Platzmacherinnen“, die in der Wirkerstraße, Sattlerstraße und Zimmerstraße aufgestellt werden, will das Ressort Straßen und Verkehr die Nutzungsmöglichkeiten von Parkflächen ausprobieren und mit den Menschen vor Ort diskutieren.
Zum Start am 23. Juni lädt die Stadt ab 18:00 Uhr zur gemeinsamen Pflanzaktion mit der Initiative „der Berg blüht“ ein, Treffpunkt ist der Otto-Böhne-Platz – bitte Schäufelchen, Gießkanne sowie Handschuhe mitbringen.
„Die Aktion ist Teil des Parkraumkonzeptes, welches wir derzeit für die Nordstadt und das Luisenviertel erstellen. Dabei wollen wir zum Nachdenken anregen und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen: Wofür brauchen wir den öffentlichen Raum? Zum Parken? Für Menschen? Auch wollen wir einfach mal ausprobieren, wie es ist, wenn wir den Raum anders nutzen. Die Aktion ist ein zeitlich begrenztes Experiment, das zeigt, wie lebenswerter Straßenraum aussehen kann, wenn wir ihn neu denken“, erklärt Stella Schwietering, Projektverantwortliche im Ressort. Die Erfahrungen und Rückmeldungen innerhalb der Aktionszeit fließen direkt in das Parkraumkonzept ein und werden bei der Maßnahmendefinition berücksichtigt.
Um den Bürgerinnen und Bürgern direkte Rückmeldung zu ermöglichen, wird es eine regelmäßige Sprechstunde mit Schwietering geben: montags von 16:00 bis 17:00 und mittwochs von 12:00 bis 13:00 Uhr in der Wirkerstraße. Auch eine anonyme Rückmeldung ist möglich: vor Ort in einem Briefkasten, per Email an platzmacherinnen(at)stadt.wuppertal.de oder online.
Zudem können sich Interessierte beteiligen, die temporären Plätze zu gestalten und zu beleben – ob Musik, Kunst, Handwerk oder Workshops, alle sind herzlich eingeladen, ihr Können und Wissen zu zeigen und Aktionen auf den „Platzmacherinnen“ durchzuführen. Es wird um Anmeldung unter obiger Email-Adresse gebeten.
Wichtig: Die Stadt bittet darum, am Tag des Auf- und Abbaus (23. Juni und 31. Juli) nicht im ausgewiesenen Halteverbot zu parken, um den reibungsloser Ablauf sicherzustellen und unnötige Verzögerungen oder Abschleppmaßnahmen zu vermeiden. Nach dem Aktionszeitraum stehen die Parkplätze wie gewohnt zur Verfügung.
Weitere Infos sowie die genauen Standorte der „Platzmacherinnen“ gibt es auf der Homepage.
