Ostersbaum im Lichterglanz: 27. Ausgabe der Lichterwege in Wuppertal

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Am Dienstag, 3. Februar, verwandelt sich der Wuppertaler Stadtteil Ostersbaum erneut in eine großflächige Lichtinstallation. Zwischen 18 und 20 Uhr werden die Lichterwege zum 27. Mal durchgeführt und setzen die zahlreichen Treppenanlagen des Quartiers mit mehreren tausend Kerzen in Szene. Die Veranstaltung gilt seit Jahren als fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt und zieht Besucher weit über die Stadtgrenzen hinaus an.
Rund 7.000 Kerzen in farbigen Gläsern werden von Akteuren aus dem Stadtteil aufgestellt und bilden entlang der Treppen leuchtende Kunstwerke. Die Gestaltung basiert auf Entwürfen der Künstlerin Diemut Schilling, deren Arbeiten das Erscheinungsbild der Lichterwege seit vielen Jahren prägen. Ergänzt wird die Lichtinszenierung durch musikalische Beiträge verschiedener Musiker und Chöre sowie durch skurrile Lichtfiguren, die im gesamten Viertel verteilt sind.
Einen besonderen visuellen Schwerpunkt setzt in diesem Jahr der Lichtkünstler Gregor Eisenmann mit einer Fassadenillumination am Gebäude der Firma Storch-Ciret am Platz der Republik. Zusätzlich sind zwei Feuerinszenierungen des Spielplatzhauses Hardt im ELSE-Park vorgesehen, die um 18.30 Uhr und 19.30 Uhr stattfinden. Den Abschluss des Abends bildet ein Feuerwerk um 20.15 Uhr am Brunnen auf dem Platz der Republik.
Die Lichterwege sind als offene Beteiligungsveranstaltung konzipiert. Besucher können selbst Teil der Inszenierung werden, indem sie mit leuchtender Kleidung oder illuminierten Accessoires durch den Stadtteil gehen. Darüber hinaus besteht in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit, eines der von Diemut Schilling gestalteten Kostüme zu tragen und als Lichtfigur aufzutreten. Interessierte können die Kostüme am Sonntag, 1. Februar, zwischen 11 und 18 Uhr im Atelier der Künstlerin in der Schützenstraße 51 anprobieren. Voraussetzung ist die Teilnahme am Veranstaltungstag ab etwa 16.30 Uhr bis zum Ende des Programms.
Die Lichterwege haben sich seit ihrer Entstehung zu einer überregional bekannten Kulturveranstaltung entwickelt. Für einen Abend verwandelt sich der Ostersbaum in ein zusammenhängendes Lichtermeer, das Kunst, Musik und Nachbarschaftliches Engagement miteinander verbindet.

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