Ab sofort können alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Themen Verkehr, Parken sowie Mobilität von morgen interessieren, beim Parkraumkonzept für die Nordstadt und das Luisenviertel mitarbeiten.
Unter dem Motto „Parken? Klar doch, aber bitte mit Plan!“ wird derzeit von der Stadt beispielhaft ein Parkraumkonzept ausgearbeitet. Es soll die unterschiedlichen Erwartungen und Anforderungen an den öffentlichen Raum in den Stadtvierteln unter einen Hut bringen.
Mit der Online-Beteiligung startet jetzt nach der vor-Ort-Information die virtuelle Möglichkeit zur Teilnahme, diese ist bis zum 19. März 2025 möglich. Unter diesem Link ist das Online-Verfahren zum Projekt freigeschaltet – im Portal können sich Interessierte mit ihren Ideen, Vorschlägen oder Lösungsansätzen zum Thema Parken im öffentlichen Raum einbringen. Bis Ende des Jahres soll das Parkraumkonzept stehen, dann in einer Abschlussveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt und anschließend der Politik zur Entscheidung vorgelegt werden.
Die hohe Bedeutung für die Menschen im Stadtteil wurde in der Auftaktveranstaltung am letzten Mittwoch, den 19. Februar, zum Start des Projektes deutlich: Die Große Wagenhalle in der Alten Feuerwache war ausgesprochen gut besucht, als Dezernent Gunnar Ohrndorf, Projektleiterin Stella Maria Schwietering und Vertreter der Büros „die mobildenker“, die Gäste begrüßten.
Zunächst gab es einen Überblick über generelle Herausforderungen bei der gemeinsamen Nutzung des öffentlichen Raums bei gleichbleibender Verkehrsfläche und immer mehr unterschiedlichen Verkehrsmitteln sowie steigenden Autozulassungen. Danach ging es um die Besonderheiten in der Nordstadt und im Luisenviertel und um den weiteren Fahrplan des Projektes.
Die nächsten Schritte in der Erarbeitung des Projektes sind eine Bestandsanalyse, dann es folgt die Bilanzierung, Bewertung und Konfliktanalyse, aus der schließlich Einzelmaßnahmen und eine Umsetzungsstrategie entwickelt werden. Bei und nach der Umsetzung des Konzeptes wird es ein Monitoring und eine Evaluation geben.
Auch weitere Beteiligungsformate für Bürgerinnen und Bürger gehören mit zur Erstellung des Parkraumkonzeptes: Für den 27. Juni und für den 1. und 2. Juli sind Spaziergänge geplant, bei denen vor Ort und gemeinsam erkundet werden kann, wo es im Miteinander unterschiedlicher Verkehrsmittel hapert und was dort verbessert werden kann, Workshops ergänzen diese mobilen Veranstaltungen.