Neuer Mobilfunkmast schließt jahrelange Netzlücke in Buchenhofen

von Daniel Dragon


Wuppertal – Eine der größten Versorgungslücken im Mobilfunknetz Wuppertals ist geschlossen. Mit der Inbetriebnahme eines neuen Mobilfunkmastes im Bereich der Kläranlage Buchenhofen verbessert sich die Netzabdeckung entlang der Verbindungsstraße L74 sowie in den umliegenden Bereichen deutlich.
Der rund 25 Meter hohe Stahlgittermast wurde auf einer Anhöhe auf dem Gelände der Kläranlage errichtet. Durch die exponierte Lage kann das Signal gezielt auch die bislang schlecht versorgte Verkehrsachse erreichen. Neben der Telekom steht der Standort grundsätzlich auch weiteren Netzbetreibern zur Mitnutzung offen.
Die Realisierung des Projekts war mit einem erhöhten Planungsaufwand verbunden. Ausschlaggebend dafür waren insbesondere die topografischen Bedingungen und die Lage innerhalb eines Naturschutzgebiets. Als Vorteil erwies sich hingegen die Entfernung zu Wohnbebauung, wodurch langwierige Genehmigungs- oder Einspruchsverfahren vermieden wurden. In enger Abstimmung mit der Stadt Wuppertal und dem Wupperverband konnten zudem Lösungen für die Stromversorgung und die Anbindung an das Glasfasernetz umgesetzt werden.
Die Schließung des Funklochs hat nicht nur Bedeutung für den alltäglichen Komfort, sondern auch für die öffentliche Sicherheit. In dem betroffenen Gebiet kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Situationen, in denen Notrufe nicht abgesetzt werden konnten. Dies führte teilweise zu aufwendigen Rettungseinsätzen, darunter auch Hubschrauberflüge.
Auch soziale Einrichtungen in der Umgebung profitieren von der verbesserten Netzabdeckung. Während einzelne Einrichtungen bislang mit Einschränkungen umgehen konnten, wird der stabilere Mobilfunk künftig insbesondere organisatorische und administrative Abläufe erleichtern.
Die Investitionskosten für den neuen Mobilfunkmast bewegen sich nach Angaben der Telekom im unteren sechsstelligen Bereich. Als nächstes Projekt ist die Beseitigung einer weiteren Netzlücke im Wuppertaler Stadtteil Herbringhausen vorgesehen. Ergänzend sollen zusätzliche Messungen durchgeführt werden, um weitere Schwachstellen in der Mobilfunkversorgung zu identifizieren und gezielt anzugehen.

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