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Die zwei weiblichen Straußwachteln im Grünen Zoo sind bereits Mitte Januar in die Freiflughalle des Vogelhauses gezogen – nun haben die beiden Hennen Gesellschaft von einem Männchen aus dem Zoo Karlsruhe erhalten.
Straußwachteln sind überwiegend bodenlebende Vögel, die das Unterholz durchstreifen, sie gehören zur Familie der Fasanenartigen und besiedeln dichte Wälder und Bambushaine in Südostasien. Dort leben sie vor allem im immergrünen, tropischen Regenwald, aber auch auf Lichtungen mit Buschwerk. Die Art kommt im Tiefland bis in Höhen von 1.550 Metern vor.
Die tagaktiven Straußwachteln leben in kleinen Gruppen, bei Gefahr oder anderen Störungen laufen sie fort, wenn nötig, flattern sie auch eine kurze Strecke in alle Richtungen davon. Die Tiere fressen neben Sämereien und Früchten vor allem Insekten, dabei suchen sie alleine oder auch als Paar den Waldboden scharrend ab.
Straußwachteln zeichen sich durch einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus aus: Männchen und Weibchen unterscheiden sich ganz deutlich in der Gefiederfärbung. Das Männchen trägt als weiteres Unterscheidungsmerkmal einen roten Federschopf am Hinterkopf. Die Straußwachtel erreicht eine Körperlänge von etwa 25 bis 27 Zentimetern und ein Gewicht von 150 bis 190 Gramm, ihre Körperform ist annähernd kugelrund. Der dunkelgraue bis schwarze Schnabel beider Geschlechter ist im Ansatz rot, der Schwanz ist kurz und die Beine sind rötlich.
In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet hat der Lebensraumverlust zu einem drastischen Rückgang der Bestände geführt. In der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN wird die Art daher als „gefährdet“ eingestuft.
