Wuppertal – Die Stadt Wuppertal plant angesichts erheblicher Personalengpässe in städtischen Ämtern die Schaffung zusätzlicher Stellen. Im Juli kündigte die Verwaltung an, mit fünf Millionen Euro im Haushalt insgesamt 60 neue Stellen einzurichten, um die Belastung der bestehenden Mitarbeiter zu reduzieren und lange Wartezeiten für Bürgerinnen und Bürger zu verringern. Eine konkrete Umsetzung hat bislang jedoch nicht stattgefunden.
Nach Angaben des Presseamtes konnte aufgrund der Sommerferien und Urlaubsabwesenheiten bislang keine Entscheidung über die genaue Verteilung der Stellen getroffen werden. Der Verwaltungsvorstand soll sich voraussichtlich Anfang September mit dem Thema befassen. Ziel ist es, die Stellen gemäß der Vorgaben der Gemeindeordnung dort einzusetzen, wo der Personalbedarf als besonders dringlich eingestuft wird.
Die Analyse des Haupt- und Personalamtes hat ergeben, dass die ermittelten Bedarfe die Anzahl der verfügbaren neuen Stellen deutlich überschreiten. Daher wird eine detaillierte Entscheidung vorbereitet, die in der kommenden Sitzung des Verwaltungsvorstandes getroffen werden soll. Anschließend erfolgt die Verteilung der Stellen auf die Ämter, Ressorts und städtischen Betriebe.
Nach Einschätzung der Personaldezernentin ist frühestens Ende des Jahres mit der Besetzung erster Stellen zu rechnen. Dabei wird es sich überwiegend um externe Ausschreibungen handeln, die einen zeitlichen Vorlauf bis zum Arbeitsbeginn erfordern.
Die Verzögerungen bei der Umsetzung der angekündigten Stellen zeigen die Komplexität der Personalplanung in der Stadtverwaltung. Trotz des angekündigten finanziellen Engagements wird der spürbare Effekt auf die Entlastung der Ämter erst mittelfristig sichtbar sein.
Neue Stellen in Wuppertals Verwaltung noch nicht vergeben
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