Närrische Tradition: Weiberfastnacht im Wuppertaler Rathaus

Rehgina/CCA



Pünktlich um 11:11 Uhr am 27. Februar 2025 übernahmen die Karnevalistinnen in Wuppertal symbolisch die Macht im Rathaus. Im Rahmen der traditionellen Weiberfastnacht stürmten sie das Gebäude und setzten damit ein farbenfrohes Zeichen für die fünfte Jahreszeit.

Rathaussturm und symbolische Machtübernahme

In Abwesenheit von Oberbürgermeister Uwe Schneidewind, der sich terminlich in Berlin aufhielt, empfing Bürgermeister Heiner Fragemann die Närrinnen. Ein fester Bestandteil des Rituals durfte dabei nicht fehlen: Die Karnevalistinnen kürzten die Krawatte des Bürgermeisters und unterstrichen so symbolisch ihre vorübergehende Regentschaft.

Neben Kinderprinzessin Vivien I. und ihrem Gefolge waren zahlreiche Gäste aus Politik und Karneval vertreten. Unter ihnen befanden sich der Präsident des Carnevals-Club Wuppertal (CCW), Wilfried Michaelis, Stadtdirektor Matthias Nocke sowie der Bundestagsabgeordnete Manfred Todtenhausen.

Karneval in Wuppertal – Alternativprogramm zum Rosensonntagszug

Der traditionsreiche Rosensonntagszug wird auch 2025 aus finanziellen Gründen nicht stattfinden. Die letzte Ausgabe des Umzugs lag bereits im Jahr 2019. Als Alternative organisiert die Wuppertaler Karnevalsgemeinschaft am Sonntag, den 2. März, eine große Open-Air-Party vor dem Rathaus.

Wuppertal verfügt über eine lebendige Karnevalsszene mit insgesamt 14 aktiven Karnevalsgesellschaften, die das närrische Brauchtum in der Stadt pflegen und weitertragen. Die Weiberfastnacht bleibt dabei ein fester Bestandteil der lokalen Festlichkeiten.

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