Die anhaltenden Probleme rund um sanitäre Einrichtungen am Döppersberg beschäftigen die Verantwortlichen erneut. In dieser Woche wurden die im Wupperpark aufgestellten mobilen Toilettenanlagen durch das Gesundheitsamt außer Betrieb genommen. Nach behördlicher Einschätzung stellte der Zustand der Anlagen eine gesundheitliche Gefährdung dar.
Bereits seit der Neugestaltung des Döppersbergs zieht sich die Frage nach geeigneten sanitären Angeboten durch die Entwicklung des Areals. Der Wupperpark war von Beginn an als Aufenthaltsort für eine Szene vorgesehen, in der sich auch Drogenabhängige und Obdachlose aufhalten. Bei der Planung wurden jedoch zunächst keine Toilettenanlagen berücksichtigt. Erst nach Beschwerden über starke Geruchsbelästigungen reagierten die Verantwortlichen mit provisorischen Lösungen.
Zunächst wurde ein frei zugängliches Urinal eingerichtet, das sich jedoch als unzureichend erwies. Anschließend folgte ein Toilettencontainer, dessen Zugang über Treppen führte und damit für viele Nutzer nur eingeschränkt erreichbar war. Als weitere Maßnahme wurden schließlich ebenerdige mobile Toiletten aufgestellt. Diese Anlagen wurden jedoch offenbar in zu großen Abständen gereinigt, sodass hygienische Mängel zur jetzigen Schließung führten.
Wie die Versorgung künftig sichergestellt werden soll, ist derzeit ebenso offen wie die Frage, weshalb im Zuge des umfangreichen Umbaus keine dauerhafte Lösung eingeplant wurde. Schon vor der Neugestaltung hatte der Bereich aufgrund fehlender sanitärer Infrastruktur einen entsprechenden Bedarf erkennen lassen.
Mobile Toiletten im Wupperpark geschlossen – Weiteres Vorgehen unklar
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