Mike Wunderlich übernimmt beim Wuppertaler SV

von Daniel Dragon
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Regionalligist reagiert auf sportliche Krise und strukturelle Unruhe
Der Wuppertaler SV hat auf die anhaltende sportliche Talfahrt reagiert und Mike Wunderlich zum neuen Cheftrainer ernannt. Der 39-Jährige tritt die Nachfolge von Sebastian Tyrala an, der nach acht sieglosen Spielen in Serie mit sofortiger Wirkung freigestellt wurde. Tyrala hatte das Amt erst im November 2024 übernommen, konnte den Traditionsclub jedoch nicht aus der Abstiegszone führen.
Der WSV steht aktuell auf einem Rang, der zum Abstieg aus der Regionalliga berechtigen würde. Mit der Verpflichtung Wunderlichs setzt der Verein auf einen Trainer mit umfassender Erfahrung im Profifußball. Der gebürtige Kölner war während seiner aktiven Laufbahn unter anderem für Viktoria Köln, den FSV Frankfurt und den 1. FC Kaiserslautern im Einsatz. Zuletzt arbeitete er als Trainer beim Ahrweiler BC, den er in der Rheinland-Liga an die Tabellenspitze führte.
Zum Trainerteam gehört auch ein alter Bekannter in Wuppertal. Wunderlich bringt Kevin Rodrigues-Pires als Co-Trainer mit. Der frühere Stürmer spielte zwischen Sommer 2020 und Januar 2024 für den WSV und kennt die Strukturen des Vereins aus eigener Erfahrung.
Die offizielle Bekanntgabe der Personalentscheidung erfolgte erst kurz vor dem ersten Trainingseinheit des neuen Jahres. Bereits einige Tage zuvor war der Wechsel öffentlich geworden, nachdem Wunderlichs bisheriger Verein die Trennung bestätigt hatte. Der neue Cheftrainer war bereits Ende des vergangenen Jahres als möglicher Kandidat im Gespräch, damals entschied sich der WSV jedoch für eine andere Lösung.
Der Trainerwechsel reiht sich in eine Phase größerer Unruhe an der Vereinsspitze ein. Nur einen Tag vor der Trennung von Tyrala hatte Sportvorstand Thomas Richter nach langjähriger Tätigkeit sein Amt niedergelegt. Der Verein begründete den Schritt mit persönlichen Gründen.

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