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In Wuppertal sind vier seit längerer Zeit ungenutzte Gebäude in Anspruch genommen worden. Nach Angaben der Beteiligten handelt es sich um ein ehemaliges Krankenhaus sowie drei Wohnhäuser in unterschiedlichen Stadtteilen, die zuvor dem Verfall ausgesetzt waren.
Die Aktion richtet sich gegen den fortdauernden Leerstand zahlreicher Immobilien, während gleichzeitig ein erheblicher Bedarf an Wohnraum und sozialer Infrastruktur besteht. In der Stadt gebe es eine wachsende Zahl von Menschen ohne feste Unterkunft, überbelegte Wohnungen sowie provisorische Lösungen im Bildungsbereich. Zudem werde auf Defizite in der medizinischen und psychosozialen Versorgung hingewiesen.
Mit der Nutzung der leerstehenden Gebäude soll auf strukturelle Probleme der Stadtentwicklung aufmerksam gemacht werden. Kritisiert wird insbesondere, dass bezahlbarer Wohnraum und gemeinschaftlich nutzbare Flächen zunehmend wirtschaftlichen Verwertungsinteressen untergeordnet würden. Die besetzten Objekte sollen daher auch als Orte der Vernetzung, Organisation und gegenseitigen Unterstützung dienen.
