In der Sporthalle des Schulzentrums Süd in Wuppertal-Küllenhahn ist derzeit eine besondere Form von Stadtleben entstanden. Rund 100 Kinder nehmen dort an der sogenannten „Kinderstadt“ teil – einem pädagogischen Projekt, das ihnen spielerisch vermittelt, wie gesellschaftliche Strukturen und Zusammenleben funktionieren.
Organisiert wird die Kinderstadt alle drei Jahre von der Katholischen Jungen Gemeinde. Während der Projektzeit gestalten die teilnehmenden Kinder ihr eigenes Gemeinwesen: Sie übernehmen Berufe, verdienen eigenes Geld, treffen politische Entscheidungen und erleben demokratische Prozesse wie Wahlen. Auch Institutionen des Alltags – von Geschäften über Verwaltung bis hin zu symbolischen Hochzeiten – sind Teil des Konzepts.
Ziel der Initiative ist es, Kindern ein Verständnis dafür zu vermitteln, wie Verantwortung, Mitbestimmung und wirtschaftliche Abläufe in einer Gesellschaft ineinandergreifen. Durch praktische Erfahrungen sollen sie lernen, Zusammenhänge zwischen Arbeit, Einkommen, Gemeinschaft und individueller Entscheidung zu erkennen.
Mit großem Engagement setzen die jungen Teilnehmer ihre Vorstellungen von einer funktionierenden Stadt um. Die Kinderstadt auf Küllenhahn zeigt eindrucksvoll, wie Bildung, Teamarbeit und spielerisches Lernen miteinander verbunden werden können, um soziale Kompetenzen und gesellschaftliches Bewusstsein zu fördern.
Kinderstadt auf Küllenhahn: Projekt vermittelt Kindern Einblicke in das gesellschaftliche Leben
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