Wuppertal. Die Johanniter-Tagesstätte für psychisch erkrankte Menschen engagiert sich für die Anschaffung einer Friedensglocke, der sogenannten „PeaceBell“. Mit handgefertigten Produkten beteiligen sich die Besucherinnen und Besucher der Einrichtung an der Spendenkampagne der Solidargemeinschaft Wuppertal.
Selbstgemachte Produkte für den guten Zweck
In den Werkstätten der Tagesstätte entstanden in den vergangenen Wochen unterschiedliche Arbeiten, darunter Marmeladen, Gebäck, Türkränze, Handarbeiten und Schlüsselanhänger. Erste Exemplare wurden bereits beim Sommerfest der Einrichtung vorgestellt und verkauft.
Weitere Produkte sind bis zum Jahresende im „Laden & Café“ der Tagesstätte in der Plateniusstraße 34 erhältlich. Die Verkaufszeiten sind dienstags und mittwochs von 10 bis 12:30 Uhr sowie donnerstags von 13:30 bis 16 Uhr. Sämtliche Einnahmen aus dem Verkauf werden anschließend an die Solidargemeinschaft Wuppertal weitergegeben.
Symbol für Frieden und Zusammenhalt
Die Idee der „PeaceBell“ geht auf den Musiker und Künstler Michael Patrick Kelly zurück, der anregte, aus Kriegsschrott Glocken zu gießen. Das daraus hervorgegangene Projekt versteht sich heute als internationales Symbol für Frieden, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Auch die Johanniter-Tagesstätte sieht in der Aktion eine Möglichkeit, die eigenen Werte zu unterstreichen. Der respektvolle Umgang miteinander, gegenseitiges Verständnis und die Förderung von Toleranz prägen die Arbeit der Einrichtung. Mit der Unterstützung der Kampagne möchte sie diese Haltung auch nach außen sichtbar machen.
Johanniter-Tagesstätte unterstützt Spendenaktion für Friedensglocke
Norbert Sdunzik/CCA