Höhere Gebühren für den Rettungsdienst in Wuppertal geplant

von Daniel Dragon
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Der Rettungsdienst in Wuppertal wird ab dem kommenden Jahr teurer. Der Stadtrat entscheidet am heutigen 15. Dezember über eine Anpassung der Gebühren, die bereits mit den Krankenkassen abgestimmt wurde. Anders als in zahlreichen anderen Kommunen ist in Wuppertal kein Konflikt mit den Kostenträgern entstanden.

Deutliche Anpassung der Einsatzkosten

Nach dem vorliegenden Gebührenmodell steigt die Vergütung für den Einsatz eines Rettungswagens ab Januar von bislang 550 auf 700 Euro. Wird zusätzlich ein Notarzt eingesetzt, erhöht sich der Betrag von knapp 1.000 auf rund 1.200 Euro. Die Kosten werden weiterhin von den Krankenkassen getragen.

Keine Rechnungen an Einsatzkräfte der Bevölkerung

Während einige Städte angekündigt haben, bei vermeintlich unnötigen Notrufen Rechnungen direkt an Betroffene zu stellen, schließt die Stadt Wuppertal dieses Vorgehen ausdrücklich aus. Gebührenbescheide an Bürger sind nicht vorgesehen.

Abstimmung mit Krankenkassen und externer Expertise

Die neuen Gebührensätze wurden im Rahmen von Verhandlungen mit den Krankenkassen erarbeitet. Dabei ließ sich die Stadt durch einen unabhängigen Sachverständigen sowie eine spezialisierte Fachkanzlei beraten, um eine rechtssichere und nachvollziehbare Kalkulation sicherzustellen.

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