Das Landgericht Hagen hat zwei Männer aus Wuppertal wegen Steuerstraftaten zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Der Hauptangeklagte, ein 43-Jähriger, muss für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Nach den Feststellungen der Kammer hatte er Beschäftigte an seinen Standorten in Schwelm und Wuppertal im vergangenen Jahr offiziell zum Mindestlohn angestellt, ihnen jedoch zusätzlich 20 bis 30 Prozent des tatsächlichen Arbeitsentgelts bar und ohne Meldung an die Behörden ausgezahlt. Durch dieses Vorgehen unterschlug er Steuern und Sozialversicherungsbeiträge in einer Gesamthöhe von mehr als einer Million Euro.
Neben der Steuerhinterziehung sah das Gericht auch den Tatbestand des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt als erfüllt an. Ein zweiter Angeklagter aus Wuppertal erhielt ebenfalls eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren. Ihm wurde Beihilfe sowie versuchte Steuerhinterziehung zur Last gelegt.
Haftstrafen nach umfangreicher Steuerhinterziehung
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