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Das Pinselohrschwein-Paar „Sissi“ und „Eberhart“ hat in der vergangenen Woche erneut für Nachwuchs gesorgt. Inmitten der gesamten Rotte wurden am 6. April vier Jungtiere im Grünen Zoo geboren.
Als sogenannte Nestflüchter konnten die jungen Pinselohrschweine bereits kurz nach der Geburt ihrer Mutter folgen. Mittlerweile erkundet das muntere Quartett auch die Außenanlage und ist somit mit etwas Glück auch schon für die Zoogäste zu sehen. Die gesamte Rotte, die nun aus insgesamt 12 Tieren besteht, zieht sich allerdings noch häufig in die nicht einsehbaren Innenstallungen zurück.
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Pinselohrschweine sind die Wälder, Savannen und Sümpfe West- und Zentralafrikas. Namensgebend für diese Schweineart sind die pinselartigen Haarbüschel an ihren langen, spitzen Ohren.
Pinselohrschweine zählen zu den am auffälligsten gefärbten Schweinen: Die Grundfärbung ihres Fells ist rötlichbraun, entlang des Rückens erstreckt sich ein weißer Aalstrich, das Gesicht ist schwarz gefärbt und weist weiße Augenringe und einen weißen Rüssel auf. Charakteristisch ist der lange Backenbart und die schwarzen oder weißen Büschel an den blätterförmigen Ohren.
Beide Geschlechter haben Hauer, diese verlängerten Eckzähne wachsen aus Ober- und Unterkiefer und schleifen sich aneinander ab. Die Männchen haben außerdem warzenartige Auswüchse des Nasenbeins unterhalb der Augen. Die Schweine sind nachtaktiv, tagsüber ziehen sie sich in selbstgegrabene Mulden in tiefer Vegetation zurück. Sie leben in Familiengruppen von 2 bis 15 Tieren, die oft von einem Keiler begleitet werden.
