Gorilla-Weibchen „Mahiri“ erkundet die Außenanlage

von Bea Roth

Anfang April ist das 12-jährige Gorilla-Weibchen „Mahiri“ aus dem Zoo Zürich in den Grünen Zoo nach Wuppertal gezogen. In den ersten Wochen gewöhnte sich die Äffin zunächst erst einmal in den Innenanlagen an ihre neuen Mitbewohner. Bei strahlendem Sonnenschein wagte sie jetzt unlängst gemeinsam mit ihrer Gruppe auch die ersten Schritte auf die Außenanlage.
Anfangs noch etwas zögerlich, erkundet „Mahiri“ mittlerweile ganz neugierig den kompletten Außenbereich und zeigt sich dabei sogar kletterfreudig: Mutig erklomm sie am letzten Freitag bereits die Kletterbäume der Anlage.

Die Westliche Flachlandgorilla-Gruppe des Grünen Zoos, die nun wieder aus vier Tieren besteht, wächst zunehmend enger zusammen. Die drei Weibchen orientieren sich dabei stark an Silberrücken „Vimoto“, der die Gruppe selbstsicher anführt und bei Konflikten zwischen den Weibchen sofort schlichtend eingreift.
Die Gorillas im Grünen Zoo können selbst entscheiden, ob sie sich in der Innen- oder Außenanlage aufhalten wollen. Sollten sie also draußen nicht zu entdecken sein, sollten die Zoogäste unbedingt im Menschenaffenhaus vorbeischauen.

Der Westliche Flachlandgorilla ist eine der beiden Unterarten des Westlichen Gorillas aus der Primatenfamilie der Menschenaffen und die bei weitem größte aller Gorillapopulationen. Wie alle Gorillas sind sie tagaktiv, zur Nachtruhe errichten sie Blätternester in den Bäumen oder am Boden, die in der Regel nur einmal verwendet werden.
Die Tiere sind vorwiegend Pflanzenfresser, die sich von Blättern, Kräutern und Früchten ernähren, wobei Früchte eine verhältnismäßig große Rolle in ihrem Speiseplan spielen.

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