Glatteiswarnung in Wuppertal: Ruhiger Verlauf trotz Vorsichtsmaßnahmen

Wtotal/CCA


Wuppertal kam am Montag trotz der angekündigten Glatteisgefahr glimpflich davon. Nach eindringlichen Warnungen des Wetterdienstes hatte das nordrhein-westfälische Schulministerium bereits am Sonntag entschieden, den Präsenzunterricht landesweit auszusetzen und auf Distanzunterricht umzustellen. Diese frühzeitige Maßnahme führte zu deutlich weniger Verkehr und trug zur allgemeinen Entspannung der Lage bei.
Im Stadtgebiet wurde lediglich ein witterungsbedingter Verkehrsunfall gemeldet. Auf der Linderhauser Straße in Nächstebreck kam ein 48-jähriger Autofahrer am Morgen von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein geparktes Fahrzeug. Der Mann zog sich leichte Verletzungen zu, sein Auto musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Bereits am Sonntagabend war es auf der Zillertaler Straße in Cronenberg zu einer gefährlichen Situation gekommen, als ein Wagen quer auf der Straße stehen blieb und drohte, einen Abhang hinabzurutschen. Feuerwehr und Streudienst konnten den Bereich sichern und Schlimmeres verhindern.
Die geringe Zahl an Einsätzen wird auch auf die umfassenden Warnungen von Behörden und Wetterdienst zurückgeführt. Regen auf gefrorenem Boden hätte stellenweise zu spiegelglatten Straßen führen können. Vor diesem Hintergrund war die Entscheidung zur Aussetzung des Präsenzunterrichts getroffen worden, um Schüler und Lehrkräfte keinem unnötigen Risiko auszusetzen.
An den Schulen verlief der Distanzunterricht überwiegend reibungslos. Die zentrale Vorgabe des Landes sorgte für klare Zuständigkeiten und ersparte den Schulen aufwendige Abstimmungsprozesse. Unterricht und Aufgaben wurden über digitale Plattformen organisiert, Videokonferenzen und Online-Arbeitsformate kamen je nach Bedarf zum Einsatz. Größere technische Probleme blieben aus, lediglich kurzzeitig kam es am Vormittag zu einer Überlastung einzelner Server.
Eine Notbetreuung musste an den befragten Schulen nicht eingerichtet werden, da keine Kinder erschienen. Auch an den Grundschulen gelang die Umstellung ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Alle Familien konnten erreicht werden, die Aufgabenübermittlung funktionierte zuverlässig. Die in den vergangenen Jahren gesammelten Erfahrungen mit digitalem Unterricht erwiesen sich dabei als entscheidender Vorteil.

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