Forstarbeiten in Wuppertal: Stadt setzt auf gezielte Eingriffe zur Waldentwicklung

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An mehreren Standorten im Wuppertaler Stadtgebiet werden derzeit Bäume gefällt, um die langfristige Entwicklung der Wälder zu fördern. Betroffen sind unter anderem Bereiche an der Ronsdorfer Talsperre, zwischen Oberbergischer Straße und Ronsdorfer Straße sowie auf der Königshöhe. Die Maßnahmen dienen dazu, überständige oder konkurrenzstarke Bäume zu entnehmen, damit verbleibende Bestände mehr Licht, Raum und Nährstoffe erhalten und sich stabiler entwickeln können. Solche waldpflegerischen Eingriffe erfolgen turnusmäßig etwa alle fünf Jahre.
Auf der Königshöhe stehen die Arbeiten zudem im Zusammenhang mit den Planungen für die Bundesgartenschau 2031. Dort ist eine Seilbahn vorgesehen, wodurch neue Waldrandbereiche entstehen werden. Aus forstlicher Sicht ist es notwendig, ausgewählte Bäume frühzeitig zu stärken, damit sie den künftig veränderten Wind- und Lichtverhältnissen standhalten können. Die rechtzeitige Förderung der Einzelbäume soll verhindern, dass sie erst nach der Freistellung abrupt höheren Belastungen ausgesetzt sind.
Bereits die Fällung mehrerer Linden auf dem Rathausvorplatz in Barmen hatte in den vergangenen Wochen Kritik ausgelöst. Auch gegen die Maßnahmen auf der Königshöhe regt sich Widerstand. Für Samstag, den 14. Februar, ist dort eine Demonstration angekündigt, die sich insbesondere gegen die geplante Seilbahn und die damit verbundenen Eingriffe richtet. Die Organisatoren rechnen derzeit mit einer Teilnehmerzahl im niedrigen zweistelligen Bereich.

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