Wie kann moderne Technologie die Arbeit von Feuerwehren effizienter und sicherer machen? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein gemeinsames Forschungsprojekt der Bergischen Universität Wuppertal und des Instituts der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, praxisnahe Lösungen zu entwickeln, die Einsatzkräfte in Zukunft gezielt entlasten und die Reaktionsfähigkeit in komplexen Lagen verbessern.
Ausgangspunkt des Projekts ist die wachsende Belastung der Sicherheitsbehörden in den vergangenen Jahren. Faktoren wie Klimawandel, Migrationsbewegungen, zunehmender Extremismus und eine generell angespannte Sicherheitslage führen zu immer dynamischeren Einsatzsituationen. Feuerwehrleute müssen unter hohem Zeitdruck Entscheidungen treffen und gleichzeitig eine Vielzahl an Informationen verarbeiten.
Das Forschungsprojekt untersucht, wie künstliche Intelligenz, Robotik und Augmented-Reality-Anwendungen künftig in solchen Szenarien eingesetzt werden können. Denkbar sind Systeme, die Einsatzorte in Echtzeit analysieren, Lagebilder automatisch auswerten oder Gefahrenquellen frühzeitig erkennen. Auch digitale Assistenzsysteme und Drohnen könnten dabei helfen, Einsatzkräfte gezielt zu unterstützen und Risiken zu reduzieren.
Am Ende der Zusammenarbeit soll ein Konzept entstehen, das zeigt, in welchen Bereichen technologische Innovationen die Feuerwehrarbeit nachhaltig verbessern können – von der Einsatzvorbereitung über die Lagebewertung bis hin zur Nachbereitung komplexer Einsätze.
Forschung zu Künstlicher Intelligenz: Neue Technologien sollen Feuerwehr unterstützen
Wtotal/CCA