Flucht vor Polizeikontrolle endet mit Unfall auf der A1

Anka/CCA


Ein missachtetes Anhaltesignal der Polizei hat am frühen Abend des 5. Januar 2025 zu einer gefährlichen Verfolgungsfahrt durch das Wuppertaler Stadtgebiet und über mehrere Autobahnen geführt. Gegen 18 Uhr wollte eine Streifenwagenbesatzung auf der Friedrich-Ebert-Straße einen BMW kontrollieren, dessen Fahrer durch auffälliges Fahrverhalten aufgefallen war.
Der 22 Jahre alte Fahrer entzog sich der Kontrolle und beschleunigte trotz schneebedeckter Fahrbahn. Gemeinsam mit seinem 18-jährigen Beifahrer setzte er die Fahrt zunächst über die A535 und anschließend über die A46 fort. Am Autobahnkreuz Wuppertal-Nord wechselte der Wagen auf die A1 in Fahrtrichtung Köln.
Während der Flucht kam es auf der A46 zu einem riskanten Fahrmanöver, bei dem ein neben dem BMW fahrender Streifenwagen beschädigt wurde. Kurz darauf verlor der Fahrer auf der A1 die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen die Leitplanke.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Unfallwagens stellten die Einsatzkräfte Betäubungsmittel sicher. Zudem wurde dem Fahrer aufgrund des Verdachts auf Fahren unter dem Einfluss von Drogen eine Blutprobe entnommen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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