Wuppertal – Am Freitag und Samstag, 13. und 14. Juni 2025, richtet die Boulderhalle Prisma in Wuppertal (Vohwinkeler Straße 119) das Finale der Techniker Boulder Bundesliga aus. In der nationalen Topveranstaltung der Saison 2024/25 treten die besten Athletinnen und Athleten Deutschlands gegeneinander an – unter ihnen zahlreiche Mitglieder des Nationalkaders und international erfolgreiche Wettkämpferinnen und Wettkämpfer.
Der Wettbewerb beginnt am Freitag mit dem Halbfinale der Männer der 1. Liga um 16:30 Uhr. Im Anschluss folgt um 20:30 Uhr das Halbfinale der Frauen. Die finalen Entscheidungen über die Medaillenränge fallen am Samstagabend ab 20:30 Uhr.
Zu den qualifizierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehören unter anderem Olympiateilnehmer Jan Hojer, Titelträger der vergangenen Saison, sowie die Nationalkader-Athleten Roxana Wienand, Elias Arriagada Krüger, Lasse von Freier und Julia Koch. Auch regionale Talente sind vertreten – etwa die 14-jährige Sophie aus Wuppertal, die sich für das Finale qualifizieren konnte.
Die Boulder Bundesliga wurde 2016 ins Leben gerufen und ist seitdem fester Bestandteil des nationalen Kletterkalenders. Organisiert wird sie von der Techniker Boulder Bundesliga, die einen dreigeteilten Ligabetrieb mit rund 13 Wettkampforten in ganz Deutschland koordiniert. Die Athletinnen und Athleten sammeln im Verlauf der Saison Punkte, um sich für die Finalrunden zu qualifizieren.
In der 1. Liga erreichen die jeweils besten 100 Sportlerinnen und Sportler die Qualifikationsrunde, aus der wiederum die 20 Punktbesten ins Halbfinale einziehen. Dort entscheidet sich im Intervallmodus, wer unter die besten sechs kommt. Diese treten anschließend in drei Finalrouten nach dem internationalen Wettkampfstandard des IFSC gegeneinander an.
Die Teilnahme an der Bundesliga ist kostenfrei und steht sowohl ambitionierten Nachwuchstalenten als auch erfahrenen Leistungssportlern offen. Das Finale in Wuppertal bildet den Höhepunkt einer bundesweiten Saison, die dem Bouldersport als olympischer Disziplin eine wachsende Öffentlichkeit verschafft.
Finale der Deutschen Boulder-Bundesliga in Wuppertal
Matti Blume/CCA