Fachjury begleitet Auswahlverfahren für Kunstprojekt am Freibad Mählersbeck

von Daniel Dragon
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Für die Umsetzung eines künstlerischen Entwurfs im Zuge der Sanierung des Freibades Mählersbeck in Wuppertal steht ein Gesamtbudget von bis zu 95.000 Euro zur Verfügung. Die Mittel sind Bestandteil eines bundesweiten Förderprogramms zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur, aus dem das Gesamtprojekt unterstützt wird.
Die Auswahl des Kunstentwurfs wird von einer interdisziplinär besetzten Fachjury begleitet. Ihr gehören Vertreter aus Wissenschaft, Kunst, Architektur, Verwaltung und Bürgerschaft an. Den künstlerisch-wissenschaftlichen Bereich vertreten Prof. Katja Pfeiffer von der Bergischen Universität Wuppertal sowie Dr. Anna Storm und Dr. Beate Eickhoff vom Von der Heydt-Museum. Architektonische Expertise bringen Georg von Estorff von WP Architekten und Ingenieure aus Dortmund sowie Matthias Schulte von der Gebäudemanagement Wuppertal ein.
Auch kommunale und gesellschaftliche Perspektiven fließen in das Verfahren ein. Heike Reese als stellvertretende Bezirksbürgermeisterin von Oberbarmen, Nina Cleff als Vorsitzende des Bürgervereins Nächstebreck sowie Frauke Frank vom Sport- und Bäderamt der Stadt Wuppertal sind Teil des Gremiums. Ergänzt wird die Jury durch Susanne Thiel, Abteilungsleiterin für Objektmanagement bei der Gebäudemanagement Wuppertal.
Die künstlerische Gestaltung ist integraler Bestandteil der umfassenden Sanierung des Freibades. Ziel ist es, das modernisierte Bad nicht nur funktional aufzuwerten, sondern auch gestalterisch aufzuwerten und stärker im städtebaulichen und kulturellen Kontext zu verankern. Die Förderung durch den Bund ermöglicht dabei eine qualitätsvolle Umsetzung, die über rein bauliche Maßnahmen hinausgeht.

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