Am Freitagabend, dem 23. Mai 2025, kam es in Wuppertal-Elberfeld im Rahmen zweier zeitlich nah beieinanderliegender Versammlungen zu Spannungen und polizeilichen Maßnahmen. Die Demonstrationen fanden am Döppersberg sowie im Bereich der City-Arkaden statt.
Eine angemeldete Kundgebung gegen Rechtsextremismus mit rund 100 Teilnehmern verlief laut Polizei weitgehend störungsfrei. Parallel dazu versammelten sich am Hauptbahnhof Teilnehmer einer Pro-Israel-Demonstration, die von einem größeren Polizeiaufgebot begleitet wurde. Laut offiziellen Angaben nahmen etwa 12 Personen an dieser Versammlung teil.
Im weiteren Verlauf kam es im Umfeld dieser Kundgebung zu mehreren Vorfällen, die nach Polizeiangaben in drei Strafanzeigen mündeten. Die Ermittlungen betreffen unter anderem den Verdacht der Volksverhetzung, der Bedrohung sowie Verstöße gegen das Versammlungsgesetz.
Unabhängig davon entwickelte sich in unmittelbarer Nähe eine nicht angemeldete Pro-Palästina-Versammlung mit schätzungsweise 50 Teilnehmern. Auch diese wurde von der Polizei beobachtet und dokumentiert.
Die Behörden prüfen derzeit die Hintergründe der Zwischenfälle sowie mögliche Verantwortlichkeiten. Weitere Informationen werden im Zuge der laufenden Ermittlungen erwartet.
Eskalation bei Demonstrationen in Wuppertal-Elberfeld – Ermittlungen nach Zwischenfällen
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