Am kommenden Sonntag, den 25. Mai, ist es wieder soweit: Mit dem Luisenfest steigt Wuppertals ältestes und mehr als beliebtes Straßenfest. Damit dort gefeiert werden kann, ohne dass dies für die Anwohnerinnen und Anwohner, aber auch für die Natur im Deweerthschen Garten mit negativen Folgen verbunden ist, werden in der Grünanlage dieses Mal mehr Toiletten als in der Vergangenheit bereitgestellt.
Das ist das Ergebnis einer Planungskonferenz, an der Nachtbürgermeister Thomas Plath, Ordnungsdezernent und Stadtdirektor Matthias Nocke, Gunnar Ohrndorf, Dezernent für Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität sowie Jana Verhülsdonk teilnahmen. Verhülsdonk ist als Prozess- und Projektmanagerin für das Projekt öffentliche Toiletten zuständig – sie erarbeitet derzeit dafür ein Gesamtkonzept und kümmert sich um dessen Umsetzung.
„In der Vergangenheit hat es immer wieder Probleme mit so genannten Wildpinklern beim Luisenfest gegeben. Das ist für die Menschen, die rund um den Deweerthschen Garten leben, und für die Menschen, die den Garten nutzen, wirklich nicht schön. Dem wollen wir in diesem Jahr zuvorkommen. Jetzt testen wir, ob zusätzliche Toiletten das Problem verringern oder bestenfalls ganz aus der Welt schaffen“, erklärt Jana Verhülsdonk.
Zusätzlich zu den Toiletten des Veranstalters werden den Gästen des Luisenfestes in diesem Jahr drei weitere Standard-Toiletten sowie eine barrierefreie Toilette und ein Urinal im Deweerthschen Garten zur Verfügung stehen. „Wir bitten dringend darum, die auch zu nutzen“, appelliert Jana Verhülsdonk an alle Besucherinnen und Besucher.
