Caritasverband stellt Schulsozialarbeit in Wuppertal ein – Finanzierung nicht gesichert

Bin im Garten/CCA


Der Caritasverband Wuppertal/Solingen wird seine schulsozialpädagogischen Angebote an mehreren Wuppertaler Schulen zum Ende des laufenden Schuljahres 2024/2025 beenden. Ausschlaggebend für diese Entscheidung ist das Ausbleiben verbindlicher öffentlicher Finanzierungszusagen.

Aktuell betreut der Verband im Auftrag der Stadt die Schulsozialarbeit an fünf Schulen: den Grundschulen Marienstraße, Markomannenstraße, Corneliusschule und Hombüchel sowie an der Peter-Härtling-Förderschule. Nach eigenen Angaben sieht sich die Caritas nicht mehr in der Lage, die Finanzierungslücke aus eigenen Mitteln zu schließen. Die bisherige Förderung reiche nicht aus, um eine qualitativ hochwertige Arbeit unter tarifgerechter Bezahlung des Fachpersonals nachhaltig zu gewährleisten.

Obwohl das Land Nordrhein-Westfalen angekündigt hatte, neue Förderrichtlinien auf den Weg zu bringen, fehlen bislang konkrete Zusagen oder Klarheit über deren Ausgestaltung. Auch die Stadt Wuppertal hat deutlich gemacht, dass sie die fehlenden Landesmittel nicht kompensieren kann.

Die Entscheidung markiert einen spürbaren Einschnitt in der schulischen Begleitung von Kindern und Jugendlichen. Die Caritas betont, dass man die Entscheidung schweren Herzens getroffen habe, jedoch nicht bereit sei, dauerhaft ein erhebliches Defizit zu tragen. Damit entfällt künftig ein wichtiges Angebot zur sozialen Unterstützung und Förderung im schulischen Alltag.

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