Eine neu entwickelte Substanz auf Basis der Cannabispflanze zeigt in ersten Studien vielversprechende Ergebnisse bei der Behandlung chronischer Schmerzen im unteren Rücken. Das Präparat lindert Beschwerden, ohne ernsthafte Nebenwirkungen hervorzurufen oder Anzeichen einer Abhängigkeit zu verursachen. Damit könnte es sich zu einer wirksamen Alternative zu herkömmlichen Schmerzmitteln entwickeln.
Derzeit stehen Patienten mit chronischen Rückenschmerzen nur wenige wirksame Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Häufig kommen starke Schmerzmittel wie Opioide zum Einsatz, die jedoch mit erheblichen Risiken verbunden sind. Neben einer eingeschränkten Langzeitwirksamkeit besteht vor allem die Gefahr einer Abhängigkeit.
Die neue Versuchsdroge trägt die Bezeichnung VER-01. Sie handelt sich dabei um ein Pflanzenextrakt, das fünf Prozent Tetrahydrocannabinol (THC) enthält – den zentralen Wirkstoff von Cannabis. Erste Untersuchungen zeigen, dass diese Konzentration ausreicht, um Schmerzen deutlich zu lindern, ohne dabei die für THC typischen Rauschzustände hervorzurufen.
Sollten sich die positiven Ergebnisse in weiteren Studien bestätigen, könnte VER-01 auch für Patienten in Deutschland, etwa in Städten wie Wuppertal, künftig eine bedeutende Option in der Schmerztherapie darstellen.
Cannabis-Wirkstoff als neue Hoffnung bei chronischen Rückenschmerzen
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