Die Ermittlungsbehörden haben einen der nach bisherigen Erkenntnissen bedeutendsten Geldfälscher im Bundesgebiet festgesetzt. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 32-jährigen Mann aus Wuppertal, der bereits im Oktober gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin verhaftet wurde. Die Festnahme erfolgte im Zuge eines koordinierten Zugriffs, nachdem sich verschiedene Hinweise verdichtet hatten.
Während der Kontrolle des Fahrzeugs des Mannes stießen die Beamten auf eine größere Menge professionell gefälschter 50-Euro-Banknoten. Parallel dazu durchsuchten Einsatzkräfte die zugehörige Werkstatt. Dort lief zum Zeitpunkt des Zugriffs noch ein Drucksystem, das in hoher Taktung weitere Bögen mit Falschgeld produzierte. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Ausstattung der Werkstatt darauf ausgelegt war, eine erhebliche Menge täuschend echt wirkender Scheine herzustellen.
Aufmerksam geworden waren die Behörden durch einen Fall in Bayern. Dort hatten vier Verdächtige in mehreren Städten rund 31.000 Euro an Falschgeld in Umlauf gebracht. Nach ihrer Festnahme führten die Aussagen und sichergestellten Beweismittel zu dem später in Wuppertal festgenommenen Mann, den die Polizei als zentrale Figur hinter der Herstellung des Materials einstuft.
Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Abnehmern und Verbreitungswegen dauern an.