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Wuppertal. Die Stadt lädt Anfang März zu einer archäologischen Führung ein, die sich einem bislang wenig betrachteten Gelände in Elberfeld widmet. Im Mittelpunkt steht das Areal des ehemaligen Lokschuppens an der Nathrather Straße, wo in Kürze neue Untersuchungen beginnen.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 5. März, um 16 Uhr statt. Treffpunkt ist die Ecke Nathrather Straße/Hohmannstraße in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Geleitet wird die Führung vom städtischen Archäologen Florian Odijk, der die Teilnehmer in die historischen Hintergründe des Geländes einführt und einen Überblick über die anstehenden Forschungen gibt.
Anlass der Begehung sind archäologische Untersuchungen, die im Vorfeld geplanter Bauentwicklungen im Zusammenhang mit der Bundesgartenschau 2031 durchgeführt werden. Bereits in den 1960er Jahren waren dort Gräber und Bestattungen entdeckt worden. Die Funde werden in die Zeit um das Jahr 1000 datiert und gelten als bedeutende Hinweise auf eine frühe Besiedlung im heutigen Stadtgebiet.
Die Führung bietet einen ersten Einblick in die wissenschaftliche Arbeit vor Ort sowie in die historische Einordnung der bisherigen Entdeckungen. Ziel ist es, die archäologischen Spuren sichtbar zu machen und deren Bedeutung für die Stadtgeschichte verständlich darzustellen.
Veranstaltungsort ist der Treffpunkt Tesche an der Nathrather Straße 76.
