Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt internationales Projekt bis 2030
Die Universität Wuppertal erhält erneut umfangreiche Fördermittel für ein physikalisches Grundlagenprojekt zur Erforschung der Kräfte im Inneren von Atomkernen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft stellt für die kommende Förderperiode von 2026 bis 2030 insgesamt 2,5 Millionen Euro bereit. Davon entfallen rund 1,6 Millionen Euro auf den Standort Wuppertal.
Das Forschungsvorhaben widmet sich einer zentralen Fragestellung der modernen Kernphysik: Welche Wechselwirkungen sorgen dafür, dass Protonen und Neutronen im Atomkern stabil gebunden bleiben? Unter der Leitung der Wuppertaler Wissenschaftler arbeitet seit vier Jahren ein international vernetztes Team an theoretischen Modellen und deren Überprüfung.
Mit der Fortsetzung der Förderung würdigt die Deutsche Forschungsgemeinschaft die bisherigen wissenschaftlichen Ergebnisse sowie die internationale Relevanz des Projekts. Die erneute Bewilligung ermöglicht es, die Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen im Ausland auszubauen und die Untersuchungen mit erweiterten methodischen Ansätzen fortzuführen.
Die Mittel fließen insbesondere in die Weiterentwicklung theoretischer Berechnungsverfahren, in die wissenschaftliche Infrastruktur sowie in die Arbeit des internationalen Forscherverbunds.
Millionenförderung für Kernforschung an der Universität Wuppertal
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