Sanierung von Kanal und Bachlauf im Bendahler Tal kommt voran

von Daniel Dragon


Die Erneuerung der Entwässerungsinfrastruktur im Bereich der Bendahler Straße schreitet weiter voran. Seit dem vergangenen Jahr arbeiten die Wuppertaler Stadtwerke an der Sanierung des städtischen Regenwasserkanals sowie der unterirdischen Verrohrung des Bendahler Bachs zwischen dem Freibadgelände und der Buschstraße. Ende Januar wurde ein zentraler Bauabschnitt abgeschlossen.
Die bislang genutzte Bachverrohrung auf dem Areal des Freibads wurde außer Betrieb genommen und anschließend mit geeignetem Material verfüllt. Seither werden der Bendahler Bach und der Böhlerhofer Bach ab einem oberhalb gelegenen Geröllfang durch den städtischen Regenwasserkanal geführt. Zusätzlich entstand vor dem Freibad ein neuer Anschlussschacht, der als Querverbindung zur bestehenden Verrohrung auf dem Teichgelände dient.
Der neu eingerichtete Bypass ist bereits seit Ende Januar in Betrieb. Die Arbeiten erfolgten im Auftrag der Stadt Wuppertal, die Eigentümerin des betreffenden Grundstücks ist. Durch die Umstellung erhält der Teich wieder einen natürlichen Zufluss aus einem Fließgewässer. Zugleich wurde der Bauzeitenplan so abgestimmt, dass dieser Abschnitt vor Beginn der jährlichen Amphibienwanderung im Bendahler Bachtal abgeschlossen werden konnte.
Im weiteren Verlauf sind zusätzliche Arbeiten an der Bachverrohrung auf den angrenzenden Grünflächen vorgesehen. Mit der eigentlichen Sanierung des Kanals in der Bendahler Straße wollen die Stadtwerke im Sommer beginnen. Da hierfür vorhandene Einstiegsschächte im Straßenraum genutzt werden müssen, sind halbseitige Sperrungen sowie zeitweise Vollsperrungen unvermeidlich.
Während der Freibadsaison bleibt die Anlage weiterhin erreichbar. Bauphasen, die eine vollständige Sperrung der Straße erfordern, sollen bewusst in die Zeit von September 2026 bis Januar 2027 gelegt werden, um den Besucherverkehr nicht zu beeinträchtigen.
Zum Abschluss des Gesamtprojekts ist eine Vergrößerung des Geröllfangs geplant. Diese Maßnahme soll die Entwässerungssituation in einem der besonders hochwassergefährdeten Bereiche deutlich verbessern und ist für die erste Hälfte des Jahres 2027 vorgesehen.

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