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Auf zahlreichen Sportplätzen in Wuppertal stehen ab sofort automatisierte externe Defibrillatoren (AED) zur Verfügung. Insgesamt 27 Geräte wurden in den vergangenen Wochen installiert, um im Falle eines plötzlichen Herzstillstands eine schnelle Erstversorgung zu ermöglichen.
Zu den neu ausgestatteten Standorten zählen unter anderem das Stadion am Zoo, die Anlage am Freudenberg, der Platz am Gelben Sprung sowie Sportflächen im Uellendahl. Damit wird ein Großteil der kommunalen Sportstätten mit der lebensrettenden Technik ausgestattet.
Die Initiative knüpft an ein früheres Engagement des inzwischen aufgelösten Vereins Sportstadt Wuppertal an, der bereits vor rund fünf Jahren Defibrillatoren für fünf Anlagen bereitgestellt hatte. Nach dessen Auflösung übernahm das städtische Sportamt die Weiterführung des Konzepts und setzte den Ausbau nun in größerem Umfang um.
Automatisierte externe Defibrillatoren sind so konzipiert, dass sie auch von medizinischen Laien eingesetzt werden können. Die Geräte analysieren selbstständig den Herzrhythmus und geben nur dann einen elektrischen Impuls ab, wenn dieser medizinisch erforderlich ist, um den normalen Rhythmus wiederherzustellen. Ergänzend zur Installation wurden Platzwarte sowie Mitglieder der ansässigen Sportvereine im Umgang mit den Geräten geschult, um im Ernstfall ohne Zeitverlust handeln zu können.
Für Anschaffung und Montage der Defibrillatoren entstanden Kosten von rund 51.000 Euro, die vollständig von der Stadt getragen werden. Ziel der Maßnahme ist es, die Notfallversorgung auf Sportanlagen nachhaltig zu verbessern und die Überlebenschancen bei akuten Herz-Kreislauf-Ereignissen deutlich zu erhöhen.
