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Wuppertal · Nach einer dreiteiligen Filmreihe zur Arbeit von Pina Bausch eröffnet der Verein Tanzrauschen das Kulturjahr 2026 mit einem besonderen Filmabend im Rex-Kino. Am Mittwoch, 28. Januar, werden ab 20.15 Uhr am Kipdorf vier kurze Filme gezeigt, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Tanz und Bewegung auseinandersetzen. Ergänzt wird das Programm durch künstlerische Interventionen sowie Gespräche mit den Beteiligten.
Im Mittelpunkt des Abends steht die Premiere des Tanzfilms A Moon Dance der Regisseurin Nelly Köster. Die poetisch angelegte Arbeit porträtiert drei Menschen aus Wuppertal und ihre Beziehung zum Tanz. Gedichte von Else Lasker-Schüler, gesprochen von Caroline Hanke, verbinden sich mit eigens komponierter Musik der Wuppertaler Musiker Roman Babik und Golow zu einem vielschichtigen filmischen Ausdruck.
Neben der Uraufführung werden drei weitere Videoarbeiten präsentiert. Die Beiträge von Magdalena von Rudy, Jonas Müller und Tim Löhde nähern sich dem Thema Tanz auf jeweils eigene Weise und eröffnen neue Sichtweisen auf Körper, Bewegung und Raum im urbanen Kontext.
Bereits vor Beginn der Filmvorführungen wird das Foyer des Rex-Kinos durch kurze Live-Performances bespielt und in einen Erfahrungsraum verwandelt. Der eigentliche Filmabend entwickelt sich anschließend im Kinosaal zu einem erweiterten Kinoformat mit Eventcharakter. Nach den Vorführungen ist ein moderiertes Gespräch mit dem Publikum vorgesehen, das den Austausch über die gezeigten Arbeiten vertieft. Ein offener Ausklang beschließt den Abend.
Der Tanzfilmabend versteht sich als Einladung, die Lebenswelten tanzender Wuppertaler kennenzulernen und zugleich Fragen nach Nähe und Distanz, Individualität und Gemeinschaft sowie nach den Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers im Stadtraum zu reflektieren.
Karten zum Preis von acht Euro sind über die Website der Wuppertaler Kinos erhältlich.
