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Am Freitag, 9. Januar, um 18 Uhr bringt das Schauspiel Wuppertal im Theater am Engelsgarten das Solostück „Name: Sophie Scholl“ von Rike Reiniger auf die Bühne. Die Inszenierung ist Teil des Programms der Wuppertaler Bühnen und steht im Zeichen des 80. Todestages der historischen Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus.
Das Stück verknüpft die Biografie der bekannten Sophie Scholl, die ab 1942 Mitglied der Widerstandsgruppe Weiße Rose war, mit der Perspektive einer gleichnamigen Jurastudentin der Gegenwart. Während die historische Sophie Scholl für ihren mutigen Einsatz gegen die nationalsozialistische Diktatur bekannt ist, sieht sich die junge Frau von heute mit der symbolischen Last ihres Namens konfrontiert. Als sie selbst Zeugin von Unrecht wird, gerät sie in einen inneren Konflikt zwischen moralischem Anspruch und persönlicher Unsicherheit. Trotz demokratischer Rahmenbedingungen und fehlender staatlicher Repression stellt sich die Frage nach der eigenen Zivilcourage mit neuer Dringlichkeit.
Die Inszenierung lässt Vergangenheit und Gegenwart ineinander übergehen und verbindet historische Reflexion mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen. Gedankengänge der Widerstandskämpferin und der heutigen Jurastudentin fließen dabei ineinander und verdeutlichen, wie zeitlos die Auseinandersetzung mit Verantwortung und Mut bleibt.
Regie und Ausstattung liegen in den Händen von Charlotte Arndt, die zugleich ein theaterpädagogisches Begleitangebot zur Produktion verantwortet. Die dramaturgische Betreuung übernimmt Marie-Philine Pippert, unterstützt von Laura Hutta als Regie- und Ausstattungsassistenz. In der Rolle der Sophie Scholl ist Celine Hambach zu sehen.
Für Schulklassen wird das Stück im Rahmen der Spielzeit 2025/26 als Schulvorstellung angeboten. Buchungen sind ab dem 1. September 2025 möglich. Die Aufführung findet im Theater am Engelsgarten, Engelsstraße 18, in Wuppertal statt.
