Weihnachtlicher Nachwuchs im Wuppertaler Zoo

von Daniel Dragon



Der Wuppertaler Zoo verzeichnete an den Weihnachtstagen gleich zwei Geburten und damit besonderen Zuwachs in seinen Tierbeständen. Sowohl bei den Drills als auch bei den Yaks kamen Jungtiere zur Welt.
Am Heiligabend wurde ein Drill-Jungtier geboren. Der Nachwuchs ist weiblich und stellt für den Zoo einen wichtigen Erfolg im Rahmen des europäischen Erhaltungszuchtprogramms dar. Drills gehören zu den am stärksten bedrohten Primaten Afrikas. In ihren natürlichen Lebensräumen in Kamerun und Nigeria sind die Bestände durch Wilderei und fortschreitende Zerstörung des Lebensraums stark zurückgegangen. Die Geburt in Wuppertal gilt daher als bedeutender Beitrag zum Artenschutz, da das Jungtier unter geschützten Bedingungen aufwachsen kann.
Zwei Tage später folgte eine weitere Geburt bei den Yaks. Das Jungtier zeigt sich bereits aktiv und hält sich gemeinsam mit seiner Mutter im Außengehege auf. Yaks sind aufgrund ihres dichten Fells an extreme Kälte angepasst; Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius in den Hochlagen des Himalaya und der Mongolei sind für die Tiere keine Seltenheit. Entsprechend stellen die winterlichen Bedingungen in Wuppertal für sie kein Problem dar.
Das Geschlecht des Yak-Jungtiers ist derzeit noch nicht bekannt. Sobald diese Information vorliegt, soll ein Name festgelegt werden.

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