Infoabend zum geplanten Radring: Stadt stellt Vorzugstrasse vor

von Daniel Dragon
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Die Planung für einen durchgehenden Radring um Wuppertal nimmt weiter Gestalt an. Aus einer zunächst von drei Wuppertaler Vereinen entwickelten Idee ist inzwischen gemeinsam mit der Stadtverwaltung und dem Förderkreis Radring eine konkrete Vorzugsroute entstanden. Am 16. Dezember will die Stadt das Projekt der Öffentlichkeit vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Glashalle der Sparkasse.

35 Kilometer rund um die Stadt

Der rund 35 Kilometer lange Rundkurs soll mehrere bestehende Trassen einbinden, darunter die Nordbahntrasse, die Sambatrasse und die Schwarzbachtrasse. Geplant ist zudem eine Führung durch das Zooviertel, über den Langerfelder Markt sowie über die Südhöhen. Für den südöstlichen Abschnitt wurden zwei Varianten abgestimmt: eine schnellere Verbindung und eine landschaftlich reizvolle, allerdings deutlich längere Alternative.

Während der Bundesgartenschau 2031 soll der Radring eine komfortable und umweltfreundliche Verbindung zwischen den drei zentralen Ausstellungsbereichen schaffen.

Mehrwert über die Bundesgartenschau hinaus

Nach Angaben der Stadt wird der Radring langfristig dazu beitragen, bislang weniger verknüpfte Stadtteile besser miteinander zu verbinden und die grünen Räume Wuppertals sicher und attraktiv erfahrbar zu machen. Die Route soll sowohl den Alltagsverkehr als auch Freizeit- und touristische Nutzungen stärken. Mit der fachlichen Ausarbeitung wurde ein externes Ingenieurbüro beauftragt. Bis Oktober 2026 soll feststehen, welche infrastrukturellen Maßnahmen erforderlich sind, um das Projekt umzusetzen.

Öffentliche Informationsveranstaltung

Bei der Informationsveranstaltung am 16. Dezember werden Vertreter des Förderkreises Radring, der Stadtverwaltung sowie das beauftragte Ingenieurbüro den aktuellen Planungsstand erläutern und Fragen beantworten. Die Teilnahme ist kostenlos, der Zugang barrierefrei. Für Getränke und Snacks ist gesorgt.

Eine Anmeldung wird für die Planung erbeten – sie ist online oder telefonisch unter 0202 563 5398 möglich. Bei Bedarf steht Gebärdendolmetschen zur Verfügung; dies soll bei der Anmeldung angegeben werden.

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