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Der Wuppertaler Hausgerätehersteller Vorwerk hat seine Mitgliedschaft im Verband der Familienunternehmer endgültig beendet. Das Unternehmen reagiert damit auf die jüngsten Äußerungen des Verbandes zum Umgang mit der AfD.
Die Mitgliedschaft des Unternehmens ruhte bereits seit längerer Zeit. Nun wurde der formale Austritt vollzogen. Vorwerk begründet diesen Schritt damit, dass die Haltung des Verbandes zur AfD nicht mit den eigenen Grundsätzen vereinbar sei. Nach Darstellung des Unternehmens widerspricht das Auftreten der Partei sowie Teile ihres politischen Handelns grundlegenden demokratischen Werten und rechtsstaatlichen Prinzipien.
Auf Bundesebene hatte der Verband kürzlich das bislang geltende Kontaktverbot zur AfD aufgehoben und damit die sogenannte Brandmauer aufgegeben. Dieser Kurswechsel führte bei Vorwerk zu einer klaren Positionierung und zur nun erfolgten formalen Trennung vom Verband.
